Das 2,3-Billionen-Dollar-Problem
Jedes Jahr verschwenden Unternehmen weltweit 2,3 Billionen Dollar durch gescheiterte Digitalisierungsprojekte. Die Zahlen sind ernüchternd: Laut McKinsey erreichen 70 Prozent aller digitalen Transformationsinitiativen ihre Ziele nicht. Bei Infrastruktur-Digitalisierung liegt die Erfolgsquote laut Gartner bei gerade einmal 48 Prozent.
Das Problem liegt selten bei der Technologie. Drohnen funktionieren. KI-Analysen funktionieren. Was nicht funktioniert: der Weg von der Datenerfassung zur geschäftlichen Entscheidung.
Wo Datenintegrität in der Praxis bricht
Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen und Infrastrukturbetreiber investieren massiv in Drohnentechnologie. Die Erfassung läuft. Die Daten sind da. Aber zwischen Speicherkarte und Instandhaltungsentscheidung entsteht ein Datengrab.
Das zentrale Problem: Datenintegrität wird als Momentaufnahme verstanden, nicht als durchgängiger Prozess.
Industrie-Experten identifizieren vier kritische Bruchstellen:
1. Uneinheitliche Erfassungsstandards
Unterschiedliche Piloten, unterschiedliche Flughöhen, unterschiedliche Überlappungsraten. Das Ergebnis: Daten, die weder zwischen Anlagen noch über Zeiträume hinweg vergleichbar sind. Ohne standardisierte Erfassung ist keine verlässliche Trendanalyse möglich – und keine objektive Zustandsbewertung.
2. Isolierte Daten statt Asset-Kontext
Drohnen liefern Tausende Bilder. Aber welches Bild gehört zu welchem Mast? Zu welcher Leitung? Zu welchem Anlagenteil?
Eine Studie zu integriertem Infrastruktur-Asset-Management identifiziert „Datensilos“ als eines der größten Hindernisse für effektive Instandhaltung. Ohne automatische Asset-Zuordnung landen Daten in generischen Ordnern – unbrauchbar für strukturierte Analysen.
3. Manuelle Analyse-Engpässe
Die Realität vieler Inspektionsprogramme: Zwei Mitarbeiter werten Zehntausende Bilder manuell aus. Während sie arbeiten, häufen sich neue Inspektionsaufträge.
Laut Energy Connects wachsen Inspektions-Backlogs in kritischen Infrastrukturen täglich – und viele Betreiber unterschätzen, dass es Jahre dauern kann, bis sie mit traditionellen Methoden aufgeholt haben.
4. Medienbrüche bei der Integration
Befunde werden manuell in Excel-Listen übertragen. Koordinaten abgetippt. Prioritäten subjektiv eingeschätzt. Jede Schnittstelle ein Fehlerrisiko.
Experten für Inspektionsdatenbanken warnen: Isolierte Informationspools, auf die nur wenige Stakeholder Zugriff haben, verhindern zeitnahe, fundierte Entscheidungen – selbst wenn die Daten kritische Erkenntnisse über Asset-Zustände enthalten.
Was End-to-End-Datenintegrität wirklich bedeutet
Datenintegrität ist mehr als „korrekte Daten“. Sie umfasst vier Dimensionen:
- Vollständigkeit und Präzision: Lückenlose, unveränderliche Daten mit Manipulationsschutz
- Kontextualisierung: Informationen, die in Beziehung zu Assets, Zeiträumen und Zuständen stehen
- Zugänglichkeit: Relevante Daten für alle berechtigten Rollen – ohne Silos
- Nachvollziehbarkeit: Revisionssichere Dokumentation für Compliance und Audit-Trails
Wie FlyNex durchgängige Datenintegrität sicherstellt
Standardisierte Erfassung
Automatisierte Missionsplanung mit vordefinierten Parametern eliminiert Variabilität. Jede Inspektion folgt denselben Standards – reproduzierbar, vergleichbar, skalierbar. Sichere Flugkorridore und vollständige Geo-Dokumentation sind Standard, nicht Ausnahme.
Sichere Datenübertragung mit Asset-Zuordnung
Verschlüsselte Upload-Prozesse und automatische Asset-Zuordnung ersetzen manuelle Nacharbeit. Jedes Bild wird beim Upload dem richtigen Asset zugeordnet – zentral, strukturiert, durchsuchbar.
KI-gestützte Analyse
Vision AI analysiert Tausende Bilder in Minuten: automatische Objekterkennung, Schadensklassifikation, Priorisierung nach Dringlichkeit. Objektiv, reproduzierbar, skalierbar – ohne menschliche Engpässe.
Nahtlose System-Integration
API-Integration zu EAM- und CAFM-Systemen ermöglicht direkte Weiterverarbeitung. Befunde fließen automatisch ins Instandhaltungssystem – mit vollständiger Nachvollziehbarkeit und klaren Handlungsempfehlungen.
Von Daten zu Entscheidungen: Der messbare Unterschied
Unternehmen, die End-to-End-Datenintegrität implementieren, berichten von signifikanten Verbesserungen:
- Drastische Reduktion der Time-to-fix durch automatisierte Priorisierung
- Elimination manueller Auswertungs-Backlogs
- Geschlossene Entscheidungsprozesse statt isolierter Datensammlungen
- Skalierbare Inspektionsprogramme ohne proportionale Personalaufstockung
Der Unterschied liegt nicht in der Drohnentechnologie. Er liegt im Workflow von der Erfassung bis zur Instandhaltungsentscheidung.
Fazit: Datenintegrität ist Fundament, nicht Feature
Die Statistiken sind eindeutig: 70 Prozent der Digitalisierungsprojekte scheitern nicht an der Technologie, sondern an der Umsetzung. Bei Infrastruktur-Inspektionen bedeutet das konkret: an fehlender Datenintegrität.
Drohnen liefern Daten. Vision AI liefert Erkenntnisse. Aber nur End-to-End-Datenintegrität liefert geschäftlichen Mehrwert:
- Fundierte Entscheidungen statt Bauchgefühl
- Skalierbare Prozesse statt manueller Engpässe
- Reibungslose Compliance statt Audit-Risiken
Wer Digitalisierung ernst meint, muss Datenintegrität ernst nehmen.
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